Programm­beispiele

Susanne Braumann, Baryton

Christian Braumann, Fortepiano

„Musik am Hofe Esterhazy“

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war der Hof des Fürsten Nikolaus I von Esterhazy einer der zentralen kulturellen Anziehungspunkte Europas. Mit der Verpflichtung von Joseph Haydn als Kapellmeister begann eine Blütezeit der Musik am Hof. Die große Leidenschaft des Fürsten zu dieser Zeit war das Spiel des Barytons, eines zu jener Zeit populären Streichinstrumentes mit zusätzlichen Resonanzsaiten und Saiten hinter dem Griffbrett, die man anzupfen konnte. Auch andere Musiker wurden von der Aura des Hofes angezogen und verließen selten das Schloss Esterhazy, ohne für das Lieblingsinstrument des Fürsten komponiert zu haben. In unserem Programm hören Sie Werke von Neubauer, Lidl, Tomasini – und natürlich von Joseph Haydn.


Susanne Braumann, Viola da Gamba

Christian Braumann, Cembalo

„Für den Sonnenkönig“

Ein Vorbild für die anderen Höfe Europas war Versailles, der Hof Ludwigs XIV von Frankreich. Auch musikalisch hatte Versailles viel zu bieten. Neben der großen Hofmusik mit J.B. Lully tat sich auch im kammermusikalischen Bereich Einiges. Zwei der bedeutendsten Gambenvirtuosen jener Zeit standen im Dienst des Königs: Marin Marais und Antoine Forqueray, die aufgrund ihrer verschiedenen Charaktere auch Engel und Teufel genannt wurden. Als kongenialer Partner am Cembalo stand den beiden Komponisten Francois Couperin zur Verfügung. Wie sich ein Kammermusikabend bei Ludwig XIV angehört haben könnte, können Sie in diesem Programm erfahren.


„Family Affairs“

Johann Sebastian Bach war nicht nur als Komponist produktiv: Insgesamt hatte er 20 Kinder, von denen einige ihrem Vater als bedeutende Musiker nacheiferten. In unserem Programm „Family Affairs“ hören Sie Musik von J.S., W.F., C.P.E. und J.C. Bach.


„per la Viola da Gamba“

Die Viola da Gamba war ein beliebtes Soloinstrument des 18. Jahrhunderts. Zahlreiche Komponisten schrieben für das Instrument. Eine musikalische Reise durch Europa bietet Ihnen dieses Programm mit Werken von G.Ph. Telemann, C.F. Abel, J. Schenk und G.F. Händel.